vird, daß die Sylbe mit einem Nasenlaut endigt)— dazu gesetzt und mit dem ersten verbunden.
Hr. Wilkins und Jones, und nach ihnen Hr. Wil— son, sagt: der erste Buchstabe oder Sylbe om oder aum bedeute Brahma oder Schöpfer(und zwar der 1 ma I), der zweyte 5 oder der Erhalter(der Selbst— lauter a oder N) und der dritte Ssiwa oder 50 wa, den Zerstö Se cbenfalk er 0 u
Pater Aud di Santo Bartolomeo versichert, daß diese vermeint geheimnißvolle Sylbe nichts weiter bedeute,
als nur den bejahenden Redetheil, welcher anzeigt: Ein— willigung, Willen, Aehnlichkeit— den man
übersetzen könnte mit den Worten: völlig, ja, ich will es, es geschehe so(entièrement, oui, je le veux,
Auf gleiche Weise ist, nach der Erklärung von Wil— son's Wörterbuche, dieses Wort ein befehlender oder
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Redetheil, als: wahrhaftig, es geschehe so, amen(verily, amen.* e)
r, obgleich sehr oberflächlichen Untersuchung, geht gleichwohl hervor, daß das allgemeine Gebet der Bu—
taner, Tibeter, Mongolen und Elioten oder Kalmüken ohne
ainsi soit- il. 8
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Zweifel aus der indischen Samskritsprache herstammt. Die— ses wird bewiesen erstens dadurch, daß auch bis jetzt bey den gedachten Völkern dieses Gebet nicht selten mit den al—
ten dewanagarischen Schriftzeichen, Landsa genannt, ge—
Wilkins, a grammar of the Samscrita language etc. S. 12. 59 AR nere 1 5 Asiatiques, ebend. ir Th. 245. note(03), — — 2 8 8. r— und H. Wilson's Dict. Samscrit etc. vox: AN AS. 159 2 8. ***) Recl ches Asiatiqu S. 24 1 09). 11 Th. — H. Wilson's Diet. Samscrit eto. vOX 7 5 — 3— 3— 1 ——


