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so auch Padma-dewi, ein Nahme, der sowohl Lak— schmi, als auch Parwati, oder der wirkenden Kraft der dritten Person der indischen Dreyheit, und zwar: dem Um— wandler oder Ssiwa, welcher auch Schiwa, Mag a— dewa, Magesa, Magiswa ra(maga bedeutet groß), Isa, Iswara der Herr) heißt, beygelegt wird.
Das ist schon das dritte Wort, welches mit der Aus— legung des Pater Paolino di Santo Bartolomeo überein— stimmt. Es ist nun noch übrig, den einen und letzten Ausdruck dieses Gebets zu betrachten und zwar: den in Asien so berühmten Redetheil oder Partikel om oder aum, worin a und un in einen unbestimmten, dumpf ausgespro— chenen Laut 0*), der mit dem Nasenlaut m(ng) endigt, zusammenfließen. Diese Erklärung stimmt überein mit den Erklärungen von Wilkins und Jones***), welche Wil— son e) in sein Wörterbuch aufgenommen hat. Die Zu—
*) Moor's Hindu pantheon, p. 9. note.(S. erste Anmerkung von der indischen Dreyheit).
+) In den hier und oben angezeigten vermeinten Eigen— schaften der vermeinten Personen der indischen Dreyheit sind so augenscheinliche grobe und falsche Begriffe der Indier von dem Wesen, dem rein geistigen, und alle Vollkommenheiten besitzenden, daß das Widersinnige der abergläubigen Meinungen, weder Be— weise, noch auch einer bloßen Erläuterung bedarf.
**) Ohne Zweifel ist damit ein ähnlicher Laut gemeint, wie das a im englischen Worte all(alles) oder im dänischen aa und im schwedischen à, d. i. ein Mittellaut zwischen a und o.
A. d. U.
**R) Recherches Asiatiques etc. Tome I. p. 215. note(65). Tu„ ä i Wilson Dictionary Samscrit eto. vox: AA. *
Zu dieser Verweisung auf Wilson's Wörterbuch muß ich noch hinzufügen, daß ich zuweilen Gelegenheit hatte, dieses ge— heimnißvollen Wortes eigentliche Aussprache bey den Indiern aus dem Munde des Braminen Nam-Dshogi-alak zu


