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macht das Ausrufswörtchen oh aus, oder auch das zuru— fende: ho! hola; der zweyte Buchstabe T ma, mit dem folgenden dritten Buchstaben oder Sylbe 1 ni, macht ein Wort aus, welches man aussprechen muß 1 0 2 8 5 A maniz denn der erste Buchstabe dieses Wortes ist ma, und der zweyte Mitlauter na, vor welchem das Sei— chen des selbstlautenden Buchstabens 18 u steht, der, wie auch diesem ähnliche Schriftzeichen, zur Bezeichnung von Selbstlautern, die zwischen zwey Mitlautern stehen, ge— braucht wird. Dieses beweist auch zum Theil, daß man den Buchstaben ma und die Sylbe ni für Ein Wort nehmen
soll, welches man aussprechen muß: N mani, nach der Rechtschreibung des Wilson'schen Wörterbuchs); oder Adr. manih, nach Wilkins Grammatik.)
Dieses Wort hat, nach dem ersten der eben genann— ten Werke, verschiedene Bedeutungen; die erste davon ist: a gem a precious stone, ein Edelstein, a jewel(un joyau), ein Juwel oder Kleinod; die zweyte: à pearl, eine Perle. Unter den acht übrigen Bedeutungen dieses Wortes kommt die Bedeutung eines kleinen Knaben, die ihm der Pater Paolino di Santo Bartolomeo beylegt, nicht vor. Im Gegentheil beziehen sich die fünfte und sechste Bedeutung wirklich auf den bey den Indiern bekannten —
*) I. Wilson's Dictionary Samscrit and English, vox: .. 8 mani.
*r) C. Wilkins, grammar of che Sanscrita language; po 4.
r 5 Il. mani h.


