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so in dem Samökritwörterbuch des Herrn Wilson') er— klärt. Aber diese Erklärung der Herren Wilkins und Jones (sagt Hr. Langles in seiner Anmerkung) wird vom Pater Paolino di Santo Bartolomeo für völlig unrichtig gehal— ten.— Und hier folgt diejenige, welche er selbst vorlegt: „Der Partikel öm dient(sagt er) zufolge des Wörter— „buchs(der indischen Samskritsprache), genannt Amara— „Ssinha*), als Ausdruck der Eintracht, des Willens, „der Aehnlichkeit. Auf solche Weise kann man m oder „ewam übersetzen: allerdings, ja, ich will das, es „geschehe so..... Diese und die andere dieser Par⸗ „tikeln sind die Antwort auf das fragende houm(hum)? „Auf solche Weise nehmen die Indier in ihrem seltsamen „Wahnglauben an, daß zur Zeit der Schöpfung der Welt „der Gott Ischwara oder Isuara, welches in ihrer „Sprache der Herr(Gott) bedeutet, zu seiner Gemahlin „Schakti gesagt habe hum, d. i. willst du, ist es „nichtenöthig die Sonne zu schaffen, den Wischnu „oder das Wasser anzubeten, den Schiwa oder das Feuer „anzubeten?— Schakti, d. i. die wirkende Kraft des „Isuara, welche Lakschmi und Bhawani und „Padme, und mit vielen andern Nahmen**) genannt
*) Wilson Dictionary Samscrit and English; Calcutta, 1819.
vOx: AN om.)
*) Von dem Widersinnigen in der Meinung der Indier von ihrer Dreyheit, sehe man die Bemerkung oben S. 412. und weiter unten S. 428. und 432.
**) Ein Theil dieses Wörterbuchs ist vom Pater Paolino mit lateinischer Erklärung herausgegeben. Paulini à S. Bartolo meo, Amarasinha, seu dictionarii Samscrdamici Sectio prima, cum interpretatione Latina. Romae 1798. in 4.
II) Ed. Moor etc. the IIindu pantheon. London 1810. in 4
p. 132— 44


