„sich umdrehenden kleinen Trommeln, und auf andern ähn— ewe „lichen Geräthschaften geschrieben oder gezeichnet.“) kann
Obgleich Pallas in den Auslegungen dieses Gebetes lie, nur sechs Sylben gebraucht, so setzt er doch in den auf— 5 gestellten Beyspielen noch eine Sylbe am Ende hinzu, und O1 sagt dabey: m.
„Die Form des Gebetes Om-ma-ni-pad-me— 1 „chom, zu welchem sie gewöhnlich noch ti oder chra,
„als einen Schluß, oder eine bekräftigende Sylbe hinzu— ba „fügen, soll auf indisch ausgesprochen werden: Pa-dshi— „gu-peng-ding-ti, und auf chinesisch: Ommi-tom— 1 „ni stocho-pet— und soll die nämlichen Eigenschaften „haben, welche die Lamaiten ihrer tangutischen Form 0 belesen; f
Hieraus folgt, daß Pallas die Aussprache der Worte: om⸗ ma- ni⸗bat⸗me⸗chom(in den von ihm angeführ—. ten, ohne Zweifel mit dewanagarisch-indischer Schrift ge— bin schriebenen Formen) als der tangutischen oder tibetischen 0 Sprache(2) zugehörig annahm.
Pallas, unzufrieden mit den von Laxman, Mes— 1 serschmidt, Baier, Witsen und Georgi gegebenen 10 Auslegungen dieses Gebets, legt statt derselben verschiedene ba Auslegungen vor, welche er aus den von ihm genannten m Werken: Gerrelien Zokzo und Gegen Togli, ge— l schöpft hat, so wie auch die, welche er von den kalmüki— 0 schen Gilion's, und von einem der gelehrten Lama's un— 10 ter den Mongolen an der Sselenga*) erhalten hat. 8
Um Sie nicht durch ein zu langes und unnützes l Schreiben zu belästigen— denn die Auslegungen der oben ö
* Pallas, ebend. zr Th. S. 88. ff. N A*) Pallas, ebend. zr Th. S. 89. 6 ***) Pallas, ebend. zr Th. S. 89. 90. .—— 25—


