Teil eines Werkes 
3 (1826) Rückreise nach Rußland und Blick auf die Mongoley
Entstehung
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Zu dieser schweren Aufgabe finde ich es für nölhig, hier in den möglich kürzesten Worten alles das vorzulegen, was ich, in Betreff der eigentlichen Bedeutung dieser bis jetzt geheimnißvollen Worte finden konnte. Ich werde von Pallas Angaben beginnen; denn niemand hat sich mit so vielem Fleiße bemüht diese schwere Aufgabe zu lösen, als dieser berühmte Reisende.

Pallas stellt dieses Gebet in drey Gestalten auf, und zwar: zweymahl in einigen von einander etwas verschiede nen indischen(oder enet kek'schen, wie er sie nennt) alten Schriften, und einmahl in tangutischen, die man in Tibet und Boutan(nach Hrn. Turners Worten) zum Schreiben der, nach der Meinung dieser Völker, heiligen Bücher ge braucht. Turner nennt diese Schriftzüge: Uschen, und Pallas: Ssob.*)

Hier folgt, wie der letztere dieser Reisenden das er wähnte Gebet erklärt:

Unter den Lamaiten(sagt Pallas) giebt es ein sehr wichtiges Gebet, welches ausgesprochen wird om-ma ni-pat-me-chom, oder, wie bey den Kalmüken: o m ma- ni⸗bat⸗me⸗chung.

Dieses Gebet sagen sie unaufhörlich her, indem sie dabey ihren Rosenkranz durch die Finger laufen lassen. Es wird bey ihnen auf Leinwand, auf Papier, auf Stein dargestellt; es wird von ihnen auf Steinklippen und Felsen, die für sich allein stehen, zum Gebet bey den Götzentempeln und auf den Wegen, auf Fahnen und

**) S. Turner Ambass., au Thibet et au Boutan. planche XV. Pallas ꝛc. über die mongolischen Völkerschaften ꝛe. Er- klärung der Kupferplatten des 2ten Theils. S. X. Platte 21.

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