Teil eines Werkes 
3 (1826) Rückreise nach Rußland und Blick auf die Mongoley
Entstehung
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verrichtet wird.*) Nur allein der berühmte Reisende Pallas ging in eine ausführliche Untersuchung dieses merkwürdigen Gebetes ein, aber es ist zu bedauern, daß seine Erklärun gen auf Auslegungen gegründet sind, die er von Leuten genommen hat, die in der Samskritsprache, worin es ohne Zweifel abgefaßt ist, keine Kenntnisse haben.

Der andere Untersucher dieses Gebetes war Pater Paolino di Santo Bartolomeo. Der Auslegung dieses Philologen gedenkt der im Erlernen morgenländischer Spra chen unermüdete Hr. Langles.**) Aber ob es noch wei tere Untersuchungen über diesen Gegenstand gab, ist mir unbekannt. Wenn es keine gab, so wünsche ich herzlich, dazu gelehrte Männer zu erwecken, die sowohl in der Samokritsprache, als auch in den Gebräuchen der Verehrer des Budha oder Schaka-muni, besonders unter den indi schen Stämmen, bewandert sind, wo man hoffentlich den eigentlichen Sinn dieses so merkwürdigen Gebets finden kann. Die vier Worte, woraus es besteht, muß man, wie es scheint, auf folgende Weise sprechen, daß man den Buchstaben m in dem ersten und letzten Worte durch die Nase ausspricht, wie die Franzosen es in den Worten

compaguie, compatir, composition etc. aussprechen**

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Ung! Mani Padme? Ong! Oum! Mani Padme? Hom!

*) Asiatick researches etc. London, 1806. in 8. Vol. I. art. I. pag. 284. Art. XVIII. p. 354. Vol. VI. art. VIII. p. e eie ep e ie Vol. VII. i. H. pete. A p., e n. p. 329.

*r) Recherches Asiatiques etc. trad. par la Baume, notes de M. Langlès eto. Paris, 1805. Tome I. p. 245. 46. note(65).

**) Oder wie das deutschenng. A d. I.

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