Teil eines Werkes 
3 (1826) Rückreise nach Rußland und Blick auf die Mongoley
Entstehung
Einzelbild herunterladen

417ͤ

12 0 staben meines Helms mit jenen, welche von den Tanguten, nich veran⸗

Mongolen und Kalmüken, auf ihre, nach ihrer Meinung, heiligen Fahnen, mit hölzernen ausgeschnittenen Bretchen gedruckt werden. Ein solches Bretchen im Original wird hier in der Kunstkammer oder in dem Museum der kaiser⸗ lichen Akademie der Wissenschaften aufbewahrt.) Nachdem es erforscht war, zu welcher Sprache und zu welchem Gegenstande die Schrift dieses mongolischen Helms gehörte, beschloß ich auch ihre genaue Bedeutung

fle, get ffn dutch und unge Gold da⸗ id zweher,

n den der

diglich aufzusuchen; aber in dieser Unternehmung war ich bis jetzt die auf noch nicht so glücklich als in der ersten. Zu meinem äu ses Hel ßersten Erstaunen sind die Reisenden, außer unserm vereh akte mit, rungswürdigen Pallas, sehr gleichgültig gewesen gegen die der wehr Erkenntniß des eigentlichen Sinnes dieses Gebetes, welches em eiftige gleichwohl in ihrer Gegenwart einige Hundert- oder Tau tte, welchts sendmahl täglich wiederholt wurde. Unter der Zahl dersel n, womit ben befindet sich auch Hr. Turner, der im 8 in eh. Tibet und Butan gereist ist. 9

is betähn⸗ Nicht besser glückte es mir unter den gelehrten Mitar ten, ent beitern der Calcuttischen Gesellschaft! Viele die Neugier an Bede ziehende Artikel sprechen von der Verehrung des Budha, und Behspiele sogar von dem geheimnißvollen indischen Worte Om oder gengesett, Aumz; aber auch nicht in Einem ist, soviel ich mich erin wie di nere, etwas von dem Gebete erwähnt, daß bey diesem geschre⸗ Worte von wenigstens zweyhundert Millionen Menschen

or Buch⸗ 9 5 5 5* 0e 5. 5 der Buch) Die indischen Samskritbuchstaben dieses Bretchens sind in genauer, aber verkleinerten Gestalt, in der zweyten Zeile der

0 Bmtblo⸗ hier beygefügten Beyspiele der verschiedenen Schriftzüge des hake nicht Gebets: Um! mani padme? om! mit indischen, tanguti . schen und mongolischen Schriften dargestellt. Dasselbe Ge Briefes abe bet und mit denselben Buchstaben ist in der zweyten Zeile

unter der Abbildung des Gemähldes des Schigemuni vorgestellt. erco l**) Sam. Turner, Ambassade au Thibet ct au Boutan eic. Pa- ei is, 800. in 8. ir Th. S. 19.

III. Band. 27