Teil eines Werkes 
3 (1826) Rückreise nach Rußland und Blick auf die Mongoley
Entstehung
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Da ich dieses Gebet der Budhisten berühre, muß ich Ihnen sagen, was fär ein Vorfall nahmentlich mich veran laßt hat, mich damit zu beschäftigen.

Als ich hier, einem besondern Auftrage zufolge, ver schiedene aus Moskwa hierher gebrachte alte Waffen durch suchte, fand ich unter andern einen sehr reichen und unge wöhnlich gestalteten eisernen oder stählernen, mit Gold da mascirten Helm.*) Die Form desselben, und zweyer, zu dem chinesischen Reichswappen, das auch von den der Herrschaft des Bogdo-Chan unterworfenen mongolischen Stämmen angenommen ist, gehörigen Drachen, die auf dem Vordertheile oder dem Stirntheile dieses Helms mit goldner Damascirung vorgestellt sind, entdeckte mir, daß dieses Waffenstück irgend einem chinesischen, oder mehr noch mongolischen ausgezeichneten Krieger, einem eifrigen Verehrer des Budha oder Schakamuni gehört hatte, welches die mir bis zu jener Zeit unbekannten Buchstaben, womit dieser Helm in drey Reihen verziert war, bewiesen.

Das interessante und ausführliche Werk des berühm ten Pallas) über die mongolischen Völkerschaften, ent hüllte mir mit Hülfe des Hrn. Frolow, die Bedeutung dieser Buchstaben. Die von Pallas angeführten Beyspiele des Gebets, das aus ähnlichen Buchstaben zusammengesetzt, d. i. mit indischen, oder enetkek' schen Schriften, wie die Mongolen sie nennen, die sie noch jetzt gebrauchen, geschrie ben ist, überzeugten mich von der Einerleyheit der Buch

starke Ausfälle gegen den Pater Paolino di Santo Bartolo meo stehen, aber ich kann sie in der Geschwindigkeit nicht finden.

*) Dieser Helm ist auf dem Titelkupfer dieses Briefes ab gebildet.

**) P. S. Pallas ꝛc. über die mongolischen Völkerschaften ꝛc. St. Petersburg, 1801. ar Th. S. 189.