Teil eines Werkes 
3 (1826) Rückreise nach Rußland und Blick auf die Mongoley
Entstehung
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Auf diese Art gingen wir schon nach 11 Uhr, unter 0 einem heftigen Regen, aus 1 wo jedesmahl bey N der Durchreise von Russen, ähnliche gewaltsame Verhind gage rungen von Seiten chinesischer 5 Statt 11 0 9 in hatten. Da wir keine Möglichkeit fanden, nach Tolai aud e ßumé zu gehen, weil der Weg von den starken Regen 1 5 güssen überschwemmt war, gingen wir nach Nordäng, 5 auf einem uns schon bekannten Wege. Jetzt war die Reise 1 in diesen Gegenden für das Vieh beschwerlicher; deni 29 In S selbst an den Gasthof, 20 Werste(fast 3 d. M.) w Dult mußte man immer bergauf fahren; dabey regnete es 90 xb, u ganzen Tag. Auf den Bergen lag noch Schnee, der vor süunde. einigen Tagen in großer Menge gefallen war. Die hohen sliben, Gebirge von Chalgan, jetzt mit Grün bedeckt, hatten nicht daß in mehr jene wilde Gestalt, in der sie uns im Winter den 9 erschienen. 120 Da ich sah, wie sehr das Vieh von dem beschwerli 5

chen Wege erschöpft war, hielt ich mit der Mission in dem 15 2 Dorfe Nordäng, in demselben Hause an, wo wir im ver hülle gangenen Jahre, am 17. und 18. Nov.(29. und 30. Nov. dug gn N. St.) das Nachtlager gehabt hatten. Hier versammel der Sig ten wir uns alle um 6 Uhr des Abends, ohne einen chine dar bal sischen Führer bey uns zu haben. Af fhorge!

Als wir auf diese Berge hinauf kamen, empfanden i Sach

wir eine heftige Kälte. Die Getreidearten, Roggen und 3 Gerste, waren nur eben aufgegangen, indeß bey unsrer 1 d* Abreise von Pekin der Weizen schon längst geblüht hatte Nahe und in Aehren schoß. Einen solchen Unterschied in dem gehalker Luftkreise machte die höhere Lage der Gegend zwischen Pe 0 kin und der großen Mauer. Hier sieht man in Allem be Aehnlichkeit mit dem fernen, kalten Norden. f 1085

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