Teil eines Werkes 
3 (1826) Rückreise nach Rußland und Blick auf die Mongoley
Entstehung
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ten in den mongolischen Stationen anweisen sollte, suchte Fu⸗Loje, in Erwartung einer größern Belohnung von uns, sichtbar seinem eifrigen Bemühen zuzuschreiben, und verhehlte es, daß der Gerichtshof nahmentlich ihn bestimmt hatte, das eine wie das andere, für die Mission, von den Mongolen zu fordern. Er behauptete auch, über die sen Gegenstand wären ihm vom Lifujang, d. i. dem Gerichtshofe der auswärtigen Angelegenheiten, keine Vor schriften gegeben worden.

Der Wirth des Hauses, in welchem im vergangenen Jahre die neue Mission abgestiegen war, besuchte mich jetzt. Von ihm erfuhren wir, daß die hiesige Brücke, von wel cher oben die Rede war, auf Rechnung der über Chalgan nach der Mongoley und Kiachta handelnden Kaufmann schaft wieder. werde; denn dieser Bau sey als vorzüglich für sie nöthig anerkannt, und die Brücke werde am meisten durch das häufige darüber Führen der Waaren beschädigt. Auf gleiche Weise erwähnte er, daß die hiesi gen Kaufleute im vergangenen Winter nicht viele Waaren in Kiachta, und zugleich ohne bedeutenden Gewinn, ver kauft hätten. Viel Gutes erzählte er uns auch von Ssun Dshun⸗-tang, der ehemahls hier Husai-Amban gewesen war, von dem außführlich, im zweyten Theile dieser Reise, unter dem 8g. Dec. 1820. gesprochen worden.

Auch heute um 2 Uhr des Morgens fiel ein Platzre gen mit Gewitter, dessen Donnerschläge lange in den Klüf ten der Berge sich wiederholten. Die große Straße in Chalgan hat sich durch die Regengüsse in einem tiefen und reißenden Strom verwandelt.

Den 24. Mai(5. Juni N. St.) den 6. des sten Mondes. Lange zögerten unsre Führer, die Mission heute Chalgan hinaus zu lassen. um 9 uhr waren die

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