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nebst den Offizieren und Kasaken der Bedeckung, mit einem Abendessen; dabey befand sich auch Dsha-Loje.
Den 23. Mai(4. Juni N. St.) den 5. des Sten Mondes. Am Morgen kam zu mir unser Podrädtschik Li— ländüng. Er erklärte, daß bey dem Abschlusse unseres Con— tractes ausgemacht worden, die Mission solle sich nicht län— ger als 24 Stunden in Chalgan aufhalten; da aber die Mission sich auch heute noch nicht bereite, von hier abzu— reisen, so müsse er die Arbeiter und Eigenthümer des von ihm gemietheten Viehes besonders bezahlen für diesen Tag, den sie auf dem Platze zubringen müßten. Für den Unter— halt von 30 Kameelen und einer gleichen Anzahl Maul— thiere und Pferde sey auf 24 Stunden 10 Lana(20 Ru— bel) in Silber ausgegeben worden. Liländung bat mich, und suchte mich zur Nachgiebigkeit zu überreden— forderte es aber nicht als ein Recht— wenigstens die Hälfte der gedachten Summe auf Rechnung unserer Kasse zu überneh— men. Ueberzeugt von der ausgezeichneten Rechtlichkeit dieses Podrädtschiks entschloß ich mich, obgleich die Zögerung nicht von uns herrührte, ihm 48 Solotnik) in Silber, zu geben. mit dem Gedanken, daß die einem Fremden in Bedrängniß bewiesene Willfährigkeit bey ihm und bey seinen Mitbrü— dern einen für uns vortheilhaften Eindruck machen würde.
Des Nachmittags kam zu mir Fu-Loje und sagte mir, daß die Schrift wegen der ins Vaterland rückkehrenden Mission endlich bey dem Husai-Amban gestern in der Nacht angekommen sey, und daß man morgen uns über die große Mauer zu gehen gestatten werde. Die Anordnung, daß man uns mit Vieh auf der Reise aushelfen, und Jur—
) D. i. 2 Pfund russ. oder fast 14 Loth Leipz. Gew. 11 Rrhlr. 16 Gr. Conv. G. A. d. Il.


