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einsam gelegen und mit solchen majestätischen Aussichten auf die umliegende Gegend. Diese Tempel, zu Ehren des Lehrers Fo, oder Schigemuni errichtet, werden in gu— ter Ordnung erhalten. In der Hälfte des vierten Mondes ist hier ein zahlreicher Zusammenfluß von den benachbarten Einwohnern beiderley Geschlechts. Keiner von den auf dem Berge wohnenden konnte uns sagen, von wem eigentlich und wenn dieser ungewöhnliche Bau ausgeführt worden ist. Nach dem alten Ansehn der Gebäude zu schließen, muß man annehmen, daß sie schon länger als 200 Jahre beste— hen. Die auf dem Gipfel des Berges wohnenden werden zu Wasser mit Steinkohlen und andern Bedürfnissen aus den mittlern Tempeln versehen, welchen man aus Dfi— min- i und andern Orten alle Nothwendigkeiten des Le— bens zuführt; deswegen hält man auch auf dem Berge ei— nige Esel. Die Einsiedler setzten uns, zur Stärkung der Kräfte, Thee und zu essen vor; aber wir, von Durst er⸗ schöpft, begnügten uns bloß mit frischem Wasser.
Die Sonne fing schon an, hinter die Berge hinab zu sinken, und wir mußten eilen zurück zu kehren. Beym Abschied schenkte ich dem Choschan, zum Andenken, eine Stange Silber, 4 Pfund schwer, und seine Diener erhiel— ten einige Tschechen. Zu dem mittlern Tempel gingen wir auf dem vorigen Fußpfade. Diese Seite des Berges, die gegen Nordwest gekehrt ist, ist mit kleinen Sträuchen und Bäumen bedeckt. Auf den Absätzen des Berges find kleine Felder angelegt, die mit Weizen besäet sind. Tiefer als der mittlere ist noch ein kleiner Tempel; ganz unten, wo sich der gewundene Fußpfad endet, ist ein kleiner Subu gan(Art von Kapelle) errichtet. Dann gingen wir auf den westlichen Zweig des Berges hinüber, zu den Rauch— stuben der Arbeiter, welche die Steinkohlen gewinnen, und
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