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Aber die den Gedanken ausführten, verdienen noch größere Bewunderung, wegen der Anstrengungen, welche es kostete, hier zwey 10000 und ein Haus für die Tempeldiener zu erbauen. Wie viele Mühe und Kosten mußte man aufwen— den, nur um die Widget von dem Fuße des Ber— ges, der auf drey Werste(2 d. M.) entfernt ist, da hin— auf zu schaffen
Kaum war ich mit meinen Gefährten auf dem Gipfel angelangt, als ein in den Tempeln wohnender Choschan mit zwey Dienern, die mongolisch sprachen, uns entgegen kam. Diese Bergeinsiedler. als sie unvermuthet Russen, die sie vielleicht nur vom Hören sagen kannten, vor
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sich sahen. Sehr bereitwillig 1 5 sie uns das J aller Gebäude und selbst ihre Wohnungen. Der Gipfel des Berges ist von der Natur in zwey Arme oder Zweige gespalten, die durch eine marmorne, über Abgründen schwe— bende Brücke verbunden sind. Auf dem einen Zweige, dem östlichen, steht ein nicht großer Tempel; auf dem westlichen aber steht der Haupttempel, mit einer großen Glocke davor und einem Hause für die Tempeldiener. Die Gebäude neh— men die ganze Fläche des Gipfels ein, so daß von allen Seiten rings herum ein offener Platz ist; etwas tiefer sieht man in Absätzen empor ragende Felsen: gegen Nordwest stürzt sich zwischen Bergen der Fluß Jan herab, und auf der Südseite, gerade am Fuße des Berges, liegt die Fe— stung Dsimin⸗ i, deren Gebäude man von der ab kaum bemerkt; der ganze ferne Gesichtskreis ist mit Rücken hoher Berge bedeckt. So ist der Wohnplatz, den die Chineser als anständig für Leute halten, welche die eiteln Güter der Welt verachten, und freywillig allein dem wid⸗
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Gebete und der Betrachtung hoch erhabener Dinge sie
men.— Bis dahin hatte ich noch keinen Ort gesehen, so
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