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dem Abhange des Bergges eine östliche Richtung, und auf solche Art, obgleich mit ungewöhnlichen Anstrengungen, erreichte ich das vorgesetzte Ziel. Die Uebrigen aber, die von der Südseite unbesiegbare Hindernisse antrafen, mußten gänzlich unverrichteter Sache zurückkehren.
Die Steile des Berges, die scharfen Bruchstücke von Steinen, die häufigen und tiefen Klüfte, und der heftige Wind— hatten uns so abgemattet, daß wir schon die Hoffnung, unsre Neugierde zu befriedigen, verloren. Gänz⸗ lich entkräftet und einer an den andern uns haltend stiegen wir höher und höher. Plötzlich erscholl in den Felsen das laute Gebell eines Hundes, und wir ermuthigten uns wie⸗ der, da wir wenigstens einen Ort erreicht hatten, wo Menschen wohnten.
Als wir über den steilen Zweig des Gebirges hinüber geklettert waren, sahen wir einen Tempel, der sehr schön auf der Mitte des Berges angelegt war, auf dem Wege, der zu den obern Tempeln führte. Dieser Tempel, so wie auch alle die übrigen, ist von Backsteinen erbaut, und be— steht aus einigen kleinen abgesonderten Häusern, die mit Götzenbildern angefüllt sind. Neben demselben war ein kleiner Baumgarten und Küchengarten, und über dem Tem— pel selbst hängt eine Steinklippe, die in Einem Augenblicke droht, ihn unter ihren Trümmern zu begraben. In dem Tempel fanden wir nur einen chinesischen Wächter, dee et— was mongolisch verstand. Von da aus stiegen wir nun auf dem eigentlichen Fußpfade, der in steilen Windungen in dem felsigen Berge ausgearbeitet ist, auf den Gipfel selbst hinauf. Es ist schwer zu begreifen, welcher kühne Geist den Entschluß gefaßt hat, Gebäude auf dem schmalen Gipfel eines Berges zu errichten, der von Abgründen um— geben ist, und ewig von Wirbelwinden umstürmt wird.
III. Band. 2
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