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des Weges konnte nach dem Regen dennoch nicht sehr ko— thig werden.
Das Getreide war diesseit des Bergrückens noch wenig emporgewachsen. Wahrscheinlich war es, wegen der Kälte, spät gesäet worden. An diesen Orten ist der Unterschied des Klima, ob sie gleich nicht weit von Pekin entfernt sind, doch sehr fühlbar; sie liegen 250 Klaftern) in senkrechter Richtung höher als die Ebene von Dshili. Je näher man an Chalgan kommt, desto bedeutender wird diese Höhe, und die Atmosphäre wird kälter.
Den 18. Mai(30. Mai N. St.) Den 29. des Iten Mondes. Die ganze Nacht regnete es stark, unter Blitz und Donner.
Wir brachen um 8 Uhr des Morgens auf. Beynahe der ganze Weg von Juiling nach Chuailai ist mit Koth bedeckt von dem Regen in der vorigen Nacht, und wegen des lehmigen Bodens. Auf dieser Strecke sind die Felder ungleich besser bearbeitet, und Korn, Weizen und Gerste steht dicht.
Nach einem Wege von 122 Wersten hielt die Mission, auf eine Zeitlang, in der Stadt Chuailai im Gast hofe an. In dem der Regierung gehörigen Gasthofe wohnte ein aus Ssiuan-chua-fu angekommener Beamter, um die bey der Beförderung der Civilbeamten und der Offizier nö— thigen Prüfungen zu halten. Wir hielten uns länger auf, um den Thieren, welche die Sänften trugen und die Last— wagen zogen, Zeit zur Erholung zu lassen. Einer von den städtischen Beamten empfahl sich mir in mongolischer Sprache, indem er unter andern sagte, daß er vor drey Jahren im östlichen Turkestan, in der Stadt Kaschchar gedient habe.
*) Oder 750 Arschinen, d. i. 945 Leipz. Ellen, oder fast 1700 rheinl. Fuß. A. d. U.
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