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Auf dem Wege von Chuanßü grünten überall die Felder. Der Weizen schoß schon in Aehren, aber wegen der Trockenheit war das Getreide sehr niedrig und stand sehr dünn. Zwischen dem Weizen war in besondern Fur— chen Gäolän gesäet, aber später als jener, so daß man zuerst den Weizen abschneiden wird, und darnach diese Hir— segattung. Bey Zinché, zur Rechten des Weges, stehen sehr große Getreidemagazine, die für die Hofburg Juang— ming⸗juang, die nicht weit von da, am Fuße der westlichen Berge sich befindet, errichtet sind.
Von Pekin, auf dem Wege nach Chalgan, ist die erste Station die Districtsstadt Tschanpin-dsheu. Da man aber von dem russischen Klosterhofe bis zu dieser Stadt mehr als 40 Werste(557— 54 d. M.) rechnet, und wir nicht zeitig von Pekin abgehen konnten, beschlos— sen wir, nicht so weit zu reisen.
Den 16. Mai(28. Mai N. St.) oder den 27. des Aten Mondes. Wir nahmen Abschied von dem Studenten Woizechowski*) und dem Kirchendiener Ißakow, und rei— sten um 7 uhr des Morgens von Zinchs weiter. Der Wirth des Gasthofes erhielt für das Nachtlager 2 Lana und 1 Tschina Silber, oder nach russischem Gewicht 18 Solotniks*).
Den ganzen Tag war das Wetter still; die Hitze war sehr heftig. Von unserm Wege aus sah man die westlichen Berge deutlich, und vorzüglich die Höhe Ssängscheng, wohin die Artillerie-Brigade des pekin'schen Corps verlegt
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) Auf den Bericht des Hrn. Ministers der auswärtigen Ange⸗ legenheiten wurde Hr. Woizechowski, am 17. Dec. 1825, zum Collegien- Assessor ernannt. A. d. V.
**) Is des russischen Pfundes, oder fast 54 Loth Leipz. Gewicht.
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