Teil eines Werkes 
2 (1825) Aufenthalt in Pekin
Entstehung
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haben. Aber dessen ungeachtet bringt das Gewerbe eines Miethkutschers dem, der sich damit beschäftigt, ein großes Einkommen.

2) Versorgung mit den nöthigen Bedürf nissen. Der innere Verkehr zur Versorgung der Einwoh ner Pekin's mit verschiedenen Vorräthen von Lebensmitteln und andern Bedürfnissen, macht für die chinesischen Ge werbsleute einen Gegenstand großer Thätigkeit und eine er giebige Quelle des Gewinns aus. In dieser Hinsicht kann man die südlichen Statthalterschaften, und besonders die jenseit des Flusses Dsän(Dsian) als den Mittelpunkt des innern Handels ansehen. Dort wächst Thee, Reiß, Baumwolle. Dort bereitet man Seide und die verschiede nen Zeuge daraus(in den Städten Chandsheu und S su⸗ dsheu; diese letztere ist, nach den Begriffen der Chineser, das irdische Paradies), auch Porzellan, Dinte(Tusche, auf chinesisch Mo), lakirte Sachen, feine hölzerne Arbeiten zur Verzierung der Zimmer u. s. w.

Die Einwohner Pekin's erhalten alle Bedürfnisse ihrer städtischen Haushaltung durch die aus dem Süden herbey geführten Waaren. In der Hauptstadt giebt es keine guten Fabriken, ausgenommen Fabriken von Fliesen und Glas waaren, Färbereyen(nirgends als in Pekin kann man so schön blau färben) und Steinschneiderwerkstätte, so daß die Kaufleute aus dem Süden im Scherze sagen, der ganze Verkehr der pekin'schen Handelsleute bestehe in Steinkohlen. Dabey richten sich die pekin'schen Kaufleute, im Anschaffen ihrer Waarenvorräthe, streng nach der Zahl ihrer Abnehmer und der Größe des Luxus derselben. Die pekin'schen Kaufläden werden, gegen das Ende des Handelsjahres, merklich leer bis zur neuen Zufuhr der Waaren, die nach