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desselben gewöhnt; so daß sie jetzt alle, hohe Beamte und gemeine Leute, allgemein chinesisch reden und schreiben. Die manshurische Sprache ist hier wenigen mehr bekannt, und wird nur in Reichsangelegenheiten gebraucht.
Zu diesem Zwecke unterhalten sie in allen Gerichtsstellen, die der Verwaltung der Manshuren anvertraut sind, beson— dere Beamte, um diejenigen Papiere, welche insbesondere dem Chuandi zur Einsicht vorgelegt werden, zugleich in man— shurischer und chinesischer Sprache zu übersetzen. Diese Be— amten sind größtentheils Manshuren. Zur Führung der schriftlichen Geschäfte überhaupt werden in allen Gerichts— stellen nur geborne Chineser gebraucht, die im Ganzen ge— nommen mehr Fähigkeit und auch selbst mehr Neigung zu den Wissenschaften haben, als die den Müßiggang liebenden Eroberer, die ihre Seit in Vergnügungen, oder in völliger Unthätigkeit hinbringen.
Den 7. Dec.(19. Dec. N. St.) um 3 uhr Nachmit⸗ tags— der gewöhnlichen Versammlungszeit der Mitglieder in den Gerichtsstellen in Pekin— überbrachten der Wagen— meister und der Dolmetscher Frolow, in Begleitung der Her— ren Ssipakow und zweyer Kasaken, dem Auftrage des Pat. Archimandriten Peter zufolge, dem Gerichtshofe die wegen Annahme der neuen Mission auf Beschluß von Seiten des Senats geschriebene Note unsers Ministeriums der auswär— tigen Angelegenheiten. Die Dshangin's EExpeditoren
uf manshurisch— ein hier sehr wichtiges Amt) übernahmen dieses Papier achtsam und sagten, sie würden es unverzäglich dem Kaiser vorlegen.
Indessen besuchte mich der Pat. Archimandrit Peter, und zeigte mir an, daß heute der von der hiesigen Regierung be— stimmte Lehrer der manshurischen Sprache Dshun-Loje von der öten(unserer 12ten) Klasse, der schon 1800 in dieser
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