Teil eines Werkes 
1 (1825) Reise nach Pekin
Entstehung
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sen das Nachtlager der Mission zu halten, so sehr wir auch wünschten weiter zu reisen.

Die Glieder der Mission und unsre Führer erhielten ihren Platz in dem der Regierung gehörigen Gasthofe. Dort kehren gewöhnlich die chinesischen Beamten, die in Dienst angelegenheiten gesandt werden, ein. Die Zimmer sind geräumig und sehr reinlich; aber wegen der Feuchtigkeit im Winter zu einem langen Aufenthalte sehr unbequem. Vor dem Thore ist, auf einem hölzernen Schilde, ein gewaltig großer Drache das Wapen des chinesischen Reichs gemahlt. Nicht wenig neugierige Besucher kamen zu uns; unter ihnen war auch der zwanzigjährige Sohn des hiesigen Commandanten. Bald nach unserer Ankunft füllte sich der Hof des Gasthauses mit Soldaten der hiesigen Besatzung. Sie hatten dunkelblaue chinesische Röcke an, und über diese trugen sie kurze Kurmen leine Art weiter Reisewesten) von rother Farbe. Die Soldaten halten sich gerade und schreiten keck einher; in den Händen hielt jeder einen ver rosteten Säbel. Sie ließen aber bald dieses Gewehr weg, das, wie man sah, ihnen nicht allzu bekannt war.

Gestern in Tumeun und hier in Chuailai sahen wir, beym Eintritte in die Stadt, wie ein Soldat, indem er auf der Straße ging, mit einem Klöpfel auf ein kupfernes Becken schlug, und etwas dabey ausrief. Der Bitcheschi erklärte uns, daß dieser Ankündiger einer von den Stadtthorwärtern wäre. Sie sind verpflichtet, von der Ankunft und Abeeise gewisser Beamten Kunde zu geben; auch, wenn ein Dieb⸗ stahl vorfällt, macht der Polizey- Herold den Einwohnern den verübten Diebstahl und die Gegenstände desselben bekannt.

Den heutigen Tag bezeichneten die Chineser, durch Ab⸗ scherung ihrer Haupthaare, das Ende der Trauer um den Bogdochan Dsäzin.