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noch durch Accente bezeichnet ist, eine Sorgfalt, die der Verf. immer beobachtet, so oft ein neues fremdes Wort vorkommt. Man wird oft sh in solchen Wor— ten finden, womit der Laut des französischen j oder g), der in keinem einzigen deutschen Worte vor— kommt, bezeichnet werden soll. Daher ist z. B. Manshur auszusprechen, als wäre es französisch manjour geschrieben. Noch giebt es aber eine be— sondere Schwierigkeit Wörter fremder Sprachen, die mit russischer Schrift geschrieben sind, in deutscher Schrift richtig wieder zu geben. Dem russischen Al— phabete mangelt das h, wofür in fremden Worten das g als Stellvertreter dient, das aber eben so auch für g jener fremden Wörter gesetzt ist. So schreibt der Russe die deutschen Nahmen Herbert und Ger— bert beide auf dieselbe Weise: Gerbert(Tepéepmb). Bey mehrern mongolischen Benennungen kommt g vor, das eben sowohl auch h seyn kann, weswegen oft in Klammern dasselbe Wort einmahl mit g das anderemahl mit h angeführt ist. Oft ist man dann, wenn es Nahmen bekannter Sprachen betrifft, genö— thigt zu rathen. So ist der frühere französische Reisebeschreiber Dühhaldee immer Düg al de *) Oder der gelinde Zischlaut. Die deutsche Sprache hat nur den scharfen Zischlaut, das sch, daher auch eft Deutsche das französische j wie sch, und z. B. bonjour
aussprechen: bongschur, als wäre es bonchour ge- schrieben.


