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vortheilhaft. Dergleichen Fälle treten besonders da ein, wo viele kleinere Feldbesitzer oder sogenannte Häusler sich befinden. Man verkauft da die Absetzferkel nicht selten mit 2 und 3 Thlr. das Stück. Dieß scheint überhaupt das vortheilhafteste Alter, nämlich 5 bis 6 Wochen, zum Verkaufen zu seyn. Am vortheilhaftesten ist die Schweinezucht aber nur da, wo die Wirthschaft hinrei— chende Abfälle gewährt, wohin wir hier vor allen die vom Molkenwesen rechnen.
Anmerk. Hier am Niederrhein stehen die jungen Schweine im Verhältniß zu allen übrigen landwirthschaftlichen Pro— dukten in einem enormen Preis. Der Grund hiervon liegt in dem Umstande, daß wenig große Güter hier vor— handen und dagegen viele kleinere Eigenthümer einen lebhaften Absatz befördern.
§. 841. CCW»
Diese Benutzung ist in den meisten Wirthschaften wohl die vorzüglichste und in den meisten Fällen diejenige, um derentwillen man die Schweine unterhält. Man wählt zu Mastschweinen alte, ausgewachsene, aber sehr oft auch jüngere, 2 bis 1 und 2jährige. Erstre setzen allein hinreichenden Speck an, und werden daher Speckschweine genannt, letztre geben dagegen ein weit zärteres Fleisch und heißen in einigen Gegenden Schrotschweine. Zu ersterm Behuf dienen alte ge— schnittene Muttersauen und nicht selten auch castrirte Eber. Zur 2ten Gattung nimmt man in der Jugend ca— strirte Mütter und Eber.
§. 842. Bei keinem Thier ist das Mastfutter so verschieden—
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