sehr erhitzt werden, weil sie sonst leicht verwerfen. In hen der zweiten Hälfte der Trächtigkeit schont man sie, we— e nigstens laßt man sie keine zu angreifende Arbeiten ver— un 1 richten, und in den letzten 3 bis 4 Wochen vor dem Wer⸗ eln fen, läßt man sie, wo möglich, ganz ruhig stehen, oder fluch bringt sie auf eine passende Weide. Die Stute trägt pie 11 Monate und einige Tage. Oft 12 Monate, be— knack a funmmen,
sonders bei Hengstfüllen. Ein Beschäler kann in der Frühjahrszeit also in 3 Monaten ohne Schaden 30—40 Wa. Stuten belegen.
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§. 498. dhe
In der Zeit, wo das Werfen bald zu erwarten ist, N l
läßt man die Stute am beßten in einem besondern fo bc
Stall, oder wenigstens in einer besondern Abtheilung Une
des Stalls frei herumlaufen, macht ihr täglich eine gute 1
Streu, und es ist nothwendig, daß ein zuverlässiger 1 Mensch in der Nähe ist, um nöthigen Falls bei der Ge⸗
burt hülfreiche Hand zu leisten. Selten aber ist Hülfe 0
nöthig, und zu voreilige, sogar schädlich. Bei gehöri— 6
ger Lage des Füllens im Mutterleibe tritt zuerst ein Vor— 1
derfuß mit der Spitze des Hufes hervor, dann folgt der 1
zweite und dann der Kopf, wodurch die Geburt ziemlich 4
beendiget ist, denn der übrige Theil folgt bald nach.
8. 499. t
Wenn der Landwirth sich von seinen Arbeitspferden sasdlufg
seine Füllen selbst anziehen will, darf er natürlich ver— duke Gez
hältnißmäßig nicht zu viel ziehen, ohne in seiner Arbeit ane
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