Teil eines Werkes 
Theil 1, Specielle Landwirthschaft : Bd. 2 (1821) Viehzucht
Entstehung
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ten und Hengste, oder eine Stute und einen Hengst in einem verschlossenen Raum sich selbst über; im zwei⸗ ten läßt man den Hengst an der Halfter oder dem Kapp zaum die Stute, welche ebenfalls an dem Zaum gehal ten wird, beschälen. Die Vorsicht verlangt, selbst bei den geduldigsten Stuten daß die Hinterbeine, vermit⸗ telst Riemen in den Fesseln und angebrachter Stränge, so gefesselt werden, daß sie durch Ausschlagen den Heugst nicht beschädigen können. Nach der Bedeckung ist nichts weiter zu thun, als die Stute ruhig herum zu führen. Alle übrigen gewöhnlichen Kunstmittel, die man dabei anwendet, können zu nichts helfen.

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Ob eine Stute wirklich empfangen habe, läßt sich in der ersten Zeit sehr schwer mit Gewißheit bestimmen. Daß sie wieder rossig wird, beweißt nichts dagegen. Läßt sie den Hengst von 10 zu 10 Tagen nicht auf, so hat man Hoffnung zu glauben, daß sie trächtig sey. Später wird sie gewöhnlich träger, sie erhält mehr Appe tit, in den Flanken wird sie dicker und das Euter schwillt an. Nach der Hälfte der Trächtigkeit bewegt sich aber das Füllen im Leib und man bemerkt dieß leicht, wenn die Stute müchtern zu Saufen erhält.

§. 497. Arbeitsstuten bedürfen in der ersten Zeit ihrer Träch tigkeit keiner besondern Behandlung, nur dürfen sie nicht über Gebühr angestrengt, auch müssen sie nie zu

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