geweidet, des Nachts in Stall gebracht und im Winter
daselbst gefüttert werden. Das Beschälen geschieht hier 0 8 f 193 1 8 am beßten aus der Hand. Dergleichen Gestüte giebt es 1 0 1 5 1 1* N N 8 mehrere in Teutschland, die zum Theil durch schöne Ra— 110 gen hoch veredelt sind. fall de kü b dun Landeg ee st ute. f 1 7 Offenbar eine der nützlichsten Anstalten zur Verbes—⸗ 97 0 serung der inländischen Pferdezucht. Die Einrichtung fi d dabei ist die, daß von Seiten der Regierung die passen— 1760 den Beschäler angeschafft und unterhalten werden und ah daß jeder Bürger das Recht hat, gegen ein billiges Be— schälgeld, seine Stuten zur Beschälzeit dort bedecken zu lassen. Die Vorzüge dieser Anstalten sind so groß, daß man sich wundern muß, wie die in mehrerern Ländern schon vorhandenen, gelungenen Beispiele nicht mehr es Nachahmung gefunden. i 1 2 5 15. 5 a 1 e Anmerk. Sehr nachahmungswerth ist die Veranstaltung ei⸗ N 1 e 5 9 2 f N, nes dergl. Landgestüte auf einigen Großh. Weimarischen ff Gütern, wo die Beschäler zugleich die Stelle der Acker— den pferde vertreten und ihre Unterhaltung mithin gar nichts 119 9 besonders kostet. Das höhere Ankaufscapital der Beschä— 3 ler, gegen geringere Pferde, wird durch das Beschälgeld Muskel zum Theil gedeckt, und wenn auch nicht, soll denn dete g der Staat nichts fürs Allgemeine thun? Die Erfahrung, 15 die bei mir hierüber nur noch kurz ist, hat gelehrt, 8 het fi bei gehöriger Behandlung und Fütterung weder die B Hoh gle
schäler leiden, noch die Füllen, die davon fallen geringer werden. Auch scheinen die Beschäler wirklich fruchtbarer 0 bei gehöriger Arbeit zu werden, als dieß bei Hengsten der lu Fall ist, die gleichsam nur auf der Mast träge stehen.


