Teil eines Werkes 
Theil 1, Specielle Landwirthschaft : Bd. 2 (1821) Viehzucht
Entstehung
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schen und in Teutschland jetzt zum Theil acclimatiserten, kürzlich aufführen:

J. Das arabische Pferd oder das des trocke⸗ nen Bodens. Fig. 1. Das schönste und wahrscheinlich die Stammrage aller übrigen. Man hat in Arabien selbst drei Ragen.

a) die edlen, b) mittlern und c) schlechten.

Alle sind von mittlerer Größe, mehr mager als fleischig, feinknochig, haben trockne Sehnen, kleinen Huf, sind leicht, feurig, stolz und ausdauernd. Die Länge betragt gemeiniglich mehr als die Höhe. Der Kopf ist klein, die Stirn platt, die Ohren gut angesetzt, gerade Nase mit weit geöffneten Nasenlöchern. Gana schen stark, Schenkel fein, Muskeln und Sehnen stark, Fesseln lang, aber sehr elastisch.

Dahin neigen sich mehr oder weniger alle orien talische Ragen, viel russische, die hungari sche und polnische, auch die neuenglische.

§. 463.

II. Die Mittelrage. Fig. 2. Sie zeichnet sich durch etwas stärkere Knochen, stärkern Hals und Leib, auch durch mehr Fleisch aus und neigt sich zu bei den Endragen gleich stark hin. Man kann dahin zäh len: die spanische, neapolitanische, einen Theil der französischen; von den teutschen die alt- meklenburgische.

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