Teil eines Werkes 
Theil 1, Specielle Landwirthschaft : Bd. 2 (1821) Viehzucht
Entstehung
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zwei Hauptragen an. So haben wir gleichsam eine Rage des trockenen und eine des feuchten Bo dens. Jene zeigt in ihrem ganzen Köperbau die höchste Vollendung und entspricht der edelsten Bestimmung des Rosses, dem Tragen des kühnen Reiters, oder dem

Führen des Helden auf dem leichten Triumphwagen.

Diese deutet den ökonomischen Gebrauch an und ist ein Product der Nothwendigkeit durch Kunst erzeugt auf einem Boden, der seiner ursprünglichen Natur gleichsam wiederstrebt. Dort finden wir einen kleinen, aber fe sten Huf, feine aber feste Knochen, trockne, aber sehnige Schenkel, einen langen dünnen Hals, eine weniger breite aber tiefe Brust, einen runden cylinderförmigen Leib; hier dagegen dicke aber poröse Knochen, weniger markirte Sehnen, aber mehr Fleisch, einen herausge wölbten Leib, platten, großen Huf, und breites Kreuz, mehr auf Tragen und Lastziehen als auf schnellen Lauf berechnet.

Anmerk. Das ächte, sogenannte Ragepferd deutet durch seinen Bau vorzüglich Schnellfüßigkeit an, wie der Hirsch und der Windhund. Die Aufbewahrungsorte der Luft werkzeuge(der Lungen) nämlich, sind geräumig, besonders hoch, während die Aufbewahrungsorte für Nahrungsmittel,

die beim Laufen beschwerlich und hinderlich, nur niedri ger sind, also der Leib aufgezogen.

N§. 464. N Wenn wir nun diese beiden Ragen als Extreme an, nehmen, so lassen sich die übrigen darnach am leichtesten eintheilen. Wir wollen hier nur die wesentlichsten teut

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