c) Daß das Pferd mehr für die Ebene, als für Ge— birgsgegenden bestimmt ist, leidet um so weniger Zweifel, da die größte Vollkommenheit des Pfer—
5 des in der richtigen Harmonie seiner Theile besteht. Aber nur, wenn das Pferd auf der Ebene sich be⸗ findet, wird es weder hinten noch vorn überbaut werden, während Pferde in der Tiefe gewöhnlich vorn, Pferde auf Gebirgen erzogen, hinten überbaut sind.
Anmerk. Auch hier muß ich mich gegen Mißverstände sichern— es ist hier die Rede von der höchsten Vollkom— menheit und es wird dadurch nicht widersprochen, daß man auch im entgegen gesetzten Fall Pferde ziehe und zie⸗ hen könnne, das stößt aber unsere Behauptung nicht um. Uebrigens stimmen die Erfahrungen aus allen Län— dern, wo man die Pferdezucht künstlich treibt, hiermit uberein. S. mein Jahrbuch der Landw. IV. a.
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8. 463. Von den Raçen der Pferde.
Die Ragen der Pferde sind nach den Ländern, wo sie angetroffen werden, unendlich verschieden und es ist kaum möglich darüber etwas bestimmtes anzugeben, wenn man nicht von einem allgemeinen Gesichtspunkt ausgeht und sämmtliche Schläge auf zwei Hauptschläge zurück— führt, zwischen welchen die übrigen in der Mitte stehen, oder sich zu dem einen oder andern mehr hinneigen.
Wir nehmen daher als Urrage das auf trockenem Bo— den entstandene Pferd, nämlich das Arabische Stam m— pferd, und als Gegensatz von diesem, das auf feuch— tem, tiefen Boden gebildete Frießische Pferd als die
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