Teil eines Werkes 
Theil 1, Specielle Landwirthschaft : Bd. 2 (1821) Viehzucht
Entstehung
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XII

des Vorarms bis zum Orbiculare 6) und zwei Theile die Lange bis zur Hornwarze 5), so daß diese drei Punkte sich in einem Verhältniß von 1. 2. und 3. von dem Boden entfernen.

Der Rücken und die Kruppe weichen nur durch eine sanfte schlangenförmige Beugung von einer graden Linie I) ab.

Der Schweif ist der Mitte des Rückens gleich hoch angesetzt.

Der Umfang des Leibes giebt einen Durchmesser m) von ei ner Kopflänge.

Es versteht sich, daß hier nur des Durchmessers der Rippen gedacht ist, da sich der Umfang des Leibes nach der Quantitat der genossenen Nahrung vergrößert.

An dem eigentlichen Schenkel lassen sich nur an den Knochen drei feste Punkte als ein Verhältniß seiner Form angeben; näm⸗ lich das hervorragende Ende der Hüfte 5), das äußerste Ende des Beckens 2) und die Kniescheibe 3); diese drei Punkte bilden zusammen einen vollkommenen Triangel.

Von der Kniescheibe 8) bis zur Hacke 6), und von dieser bis zur Hornwarze p) sind zwei gleich lange Linien mit der des Vorderarmes s).

Beim Aufheben des Fußes wird das Sprunggelenk 3) eben so breit als der Vorarm r) ist.

Die Fessel der Hinterfüße sind etwas kürzer als die vordern, dagegen aber die Trachte der Hufe um so viel höher.

Jig. 2. das Pferd von vorn betrachtet, beträgt die Breite der Stirne t) über den Augenbogen die Hälfte der Kopflänge.

Die Breite der Brust u) von einem Kegel des Bugbeins zum andern ist der Länge des Kopfs bis zum Nasenloch gleich.

In gleicher Weite stehen die Vorarme 5) oben auseinander, und nur allmählich nähern sich die Füße gegen den Boden.

Fig. 3. An dem Pferde von Hinten läßt sich außer der Stel lung der Beine nur die Breite der Hüften W) bestimmen, die der Breite der Brust gleich ist und nicht vollkommen eine Kopf⸗ lange beträgt. Die Höhe des Kreuzes O) 8von der Linie W) der beiden Hüften macht das Drittheil derselben aus.

Siehe d'Alton treffliches Werk über die Naturge- schichte des Pferd's, Seite 25. u. s. f.

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