Teil eines Werkes 
Theil 1, Specielle Landwirthschaft : Bd. 2 (1821) Viehzucht
Entstehung
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Erklärung der Kupfertafeln.

Tafel J. stellt in Fig. 1. das arabische oder Urpferd dar; in Fig. 3. das holländische Pferd oder das Pferd, der Tiefe, als Gegensatz von jenem; in Fig. 2. das mecklenburger Pferd oder die Mittelrage.

Tafel II. enthält in Fig. 1. die schweizer Kuh oder die Berg rage; in Fig. 3. den Gegensatz die Tiefenrage in der holländi schen, welches wohl offenbar die Urrage, und in Fig. 2. eine Mittelrage.

Tafel III. zeigt in Fig. 1. durch einen Merinobock die Schaf raçe der Höhe, in Fig 3. die Schafrage der Tiefe oder das Marschschaf als den Gegensatz von diesem und in Fig. 2. das Mittel zwischen beiden.

Tafel IV. stellt in Fig. 1. das wilde oder eigentliche Ur schwein dar, in Fig. 3. das höchstdomesticirte und in Fig. 2. wieder die Mittelrage.

Tafel V. stellt die Proportion eines regelmäßig gebauten Pferdes dar und zwar wie folgt:

Betrachtet man das Pferd im Stande der Ruhe von der Seite, so ist die Höhe a) Fig. 1. von dem Widerrist bis zur Erde der ganzen Länge des Korpers, b) von dem Kopf des Bugbeins 1) bis zum Ende des Hinterbackens 2 gleich.

Die Länge des Kopfs o) vom obern Fortsatz des transver ellen Hinterhauptbeins bis unter die vordern Zähne wird als ein Drittheil der ganzen Länge und Höhe des ferdes angenom men. Die Breite des Kopfs q) von der Stirn bis zum hintern Kinnbacken beträgt die Hälfte der Kopflänge. Der Hals hat von dem Fortsatz des Hinterhaupts bis zum Widerrist in gerader Linie e) ein und drei Viertheil der Kopflänge. Die größte Breite des Halses k) ist eine Kopflänge, und die schmälste 807 wo er sich mit dem Kopf vereinigt, die Hälfte derselben.

Die Breite der Schulter h) von dem Widerrist bis zum vor dern Ende des Oberarms ist der Länge des Fußes von dem Ellenbogen 4) bis zur Hornwarze 5) gleich.

Theilt man die senkrechte Linie) von dem Ellenbogen bis zur Erde in sechs gleiche Theile, so geben drei Theile die Lange

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