Teil eines Werkes 
Theil 1, Specielle Landwirthschaft : Bd. 1 (1819) Ackerbau
Entstehung
Einzelbild herunterladen

. 311 e Alle Hafer oder Kartoffeln bringen und gern 2 bis 3 Ernten ch gut ohne Dünger davon nehmen. g Je f heiden§. 441. if auc Bei uns und auf den meisten kalkigen Boden wach sen noch wild: a) Die Sichelluzerne(M. kalcata). Ist zum Anbau empfohlen worden, verdient ihn aber nicht, t stü⸗ weil ihre harten Stengel von keinem Vieh gern ge the nossen werden. c f Ke. b) Die Hopfenluzerne, fälschlich Steinklee yocken;(M. lupulina). Zur Schafweide äußerstz vor, In Ef, theilhaft und daher sehr zu empfehlen. ent sie 5 5§. 442. 3) Die Esparsette(Hedylarum onobri- chis XVII. 1. L.). Ebenfalls wie die Luzerne ein went ursprünglich einem wärmern Clima angehöriges Gewächs, der das aber bei uns acclimatisirt ist; vielleicht ist sie selbst hier den, auf Kalk einheimisch. Nur ein kalkhaltiger Boden, so wie ein aus Kalk oder Kalksteinen bestehender Untergrund, ub, der aber durchaus ganz trocken seyn muß, bringen sie ben: fort. Auf den Kalkbergen Thüringens macht dieses Ei Gewächs die schönste Zierde aus, indem sie, die dem Seh äußeren Ansehen nach, sterilsten Bergäcker oft sehr üppig oll bedeckt und am schönsten in den trockensten Jahren ge; 135 deiht. Gewöhnlich säet man sie hier, wie erwahnt, auf

ö die weitesten und schlechtesten Bergäcker, die nicht im mer zur ersten Frucht gedüngt werden, unter Hafer.

8 R. 2 . 4