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als Beisaat sehr gut gefunden, die aber schon im 2ten 4 Jahre wieder verdrängt wird. In hiesiger, zum Theil 5 zur Luzerne sehr geeigneten, Gegend, sind in den ersten Jahren folgende Unkräuter ihr nachtheilig: Chenopo— dium Bonus Henricus, Leontodon Taraxacum, 5 Plantago media, Chrylanthemum Leucanthe- l mum, Poa annua u. dgl.
§. 437.
Die Düngung bezahlt sich hier, wie bei allem Fut—⸗ 4 terbau, sehr reichlich und kann in denselben Düngungs⸗ 1 mitteln bestehen, womit man auch den Klee düngt. Co m— 1 post, Federviehmist, Mistjauche und Gy ps, habe ich immer sehr wirksam gefunden, wenn sie zu rech— ter Zeit im Frühjahr angewendet wurden. Aber fast noch wirksamer, als das Düngen ist im Frühjahre das Uebereggen des Luzernefeldes. Man wählt dazu eine möglichst schwere Egge und überstreicht es nach der Länge und Quer, wodurch das Unkraut herausgerissen und die Luzerne zu vegetiren gereizt wird. Auf diese Art behan— delte Luzerne dauert 8— 12 und 20 Jahre. Doch darf sie vor 9 Jahren nicht wieder auf dasselbe Stück kommen.
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§. 438. Der Gebrauch der Luzerne ist eben so mannichfaltig, wie der des Klees und zwar: 1) Zu Grünfutter. Bey der Stallfütterung eine ungemein nützliche Anwendung. Man fängt sie hier an zu mähen 10— 14 Tage vorher, ehe sie in die Blüthe tritt,
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