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Die Krume kömmt bey ihrem Anbau fast weniger in Be—
tracht, als eben der Untergrund, sie wächset auf sandi— »ger und grandiger Krume, doch sah ich sie nie besser als auf einem guten Lehm, dessen Tiefe sich an 5 Fuß, stark mit Kalk vermischt, erstreckte. Ein Boden, wo die Lu— zerne schon im ersten Jahre 4 mal geschnitten werden konnte, bestand aus 60 p. C. abschwemmbarer Substanz und 40 p. C. Quarz- und Kalksand. Der Untergrund hatte beträchtlich viel Mergel.
§. 436.
Am beßten säet man die Luzerne wie den Kopfklee
mit Gerste oder anderer Sommerfrucht in wohlgereinigtes, gut und tief bearbeitetes Land, was etwa vorher Hack— früchte in frischem Dunger getragen; auch kommt sie hier in Gerste, die auf Roggen folgt. Sie in reine Brache allein zu säen, wäre wohl eben so unökonomisch, als un— zweckmäßig es wäre sie zu drillen und zu bepferdehacken, oder zu pflanzen. Rein muß aber das Land allerdings seyn, weil sie in den ersten Jahren von perennixenden Unkräutern leicht unterdrückt wird; doch nur dann, wenn der Boden nicht günstig oder fruchtbar genug. Um aber diesen zu wehren, habe ich nichts besser gefunden, als das in Thüringen sehr gewönhnliche Mittel, nämlich mit dem Luzernesaamen etwa zu s Kleesaamen mit zu säen, dieser nimmt die leeren Stellen ein und verdrängt das Unkraut, geht aber aus, wenn die Luzerne in den folgenden Jahren sich bestaudet. Auch habe ich die kleine
gelbe oder Hopfenluzerne, Medicago lupulina
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