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§. 426.
1) Der spanische Klee, Kopfklee(Trifo- lium pratenle lativum XVII. 1. L.). Ein un— schätzbares Futterkraut, durch dessen allgemeinere Ver—⸗ breitung die deutsche Landwirthschaft ungemein gewon— nen hat. Schubart von Kleefeld gebührt das Lob, wenigstens im nördlichen Teutschland dieses Futter— kraut weiter verbreitet zu haben. Er geräth unter ge— wissen Voraussetzungen fast auf jedem Boden, am schwer— sten aber ist er auf Sand und einem zu stark kalkhal— tenden Lande fortzubringen. Kleyboden, so wie Lehm und selbst sandiger Lehm, wenn sie fruchtbar und gehoö⸗ rig feucht, bringen ihn am besten fort. Ueberhaupt liebt der Klee Feuchtigkeit, das finden wir bei ihm schon in wildem Zustande, wo er nur auf feuchten Wiesen wächset. Man säet den Klee nie allein, sondern immer mit
einer andern Frucht zugleich aus. Am gewöhnlichsten kömmt er unter Gerste, Hafer und Sommerweizen, we— niger vortheilhaft ist es, ihn unter Hülsenfrüchte zu säen, die durch ihren Schatten den Klee oft unterdrücken. Er kann auch im Frühjahre unter die Winterroggen- und Weizensaat gesäet werden und gedeiht hier oft sehr gut. Man säet ihn entweder gleich darauf, wenn die Som— merfrucht untergeeggt ist, indem man vorher walzt, und eggt den Kleesaamen mit einer leichten hölzernen Egge dann unter(was auf leichtem Boden das Beste) oder man säet den Kleesaamen, wenn die Sommerfrucht 2 Zoll lang, bei zu erwartendem Regen und walzt ihn bloß ein, was den Vortheil hat, daß die hervorkommende
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