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eschränkt 8
auf die 8 5 0 chen un; Der handwerksmäßig gebildete Landwirth kennt f 0 ur das Gewerbsprincip der Landwirthschaft, das des 4
höchsten Geldgewinnes, ohne alle Rücksichten auf andere Umstände. Auch bei der wissenschaftlichen Behand—
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1 i* g 2 f 17 lung der Landwirthschaft wird die Vollkommenheit der 0 ache Ar. 5„ 0 ö 1 Wirthschaft zuletzt beurtheilt nach der Große des reinen f ann abe f i b 5 f Gewinnes, demungeachtet ist dem wissenschaftlichen Land— ö 1 wirth dieser nicht das höchste Princip, sondern ihm gilt 0 e es: durch die Benutzung eines gegebenen Terrains die ö e Kunstidee zu realisiren, wovon zuletzt der höchste reine N 10*„* e Gewinn immer Folge seyn wird. 1 lle soei⸗ An merk. Dieser Unterschied ist aber nicht einerlei, mit pra— 1 Hräͤnde. ktisch und theoretisch, als welche sich nicht entgegen stehen. 9 z uneh— 0 4 90 65 b Vollendung der Landwirthschaft. N Das wichtigste Bestreben des Landwirths geht da— ö ettieb. hin: die Erde und das Thierreich, so wie die f lischen bei der Production wirkenden Kräfte seinem Wil⸗ 1 blind/ len möglichst zu unterwerfen und von ihm abhängig zu 5 nur, machen, und je weiter es der ausübende Landwirth hier— b e oder in gebracht hat, desto unabhängiger wird er von äu⸗ Erler; ßern Verhältnissen und Einflüssen seyn und desto freier n det wird seine Wirthschaft sich bewegen. aftlich Anmerk. Daß das Bestreben des Landwirths darauf gerich— 1 tet ist, die Natur, in sofern sie ihm zum Gegenstand dient, sinm⸗
sich möglichst unterthänig zu machen, leidet keinen Zwei— diesen fel; und daß er dann am höchsten steht, eben so wenig.
Denn, wenn er z. B. durch eine vorzüglich gute und dem Local angemessene Bestellung seine Aecker behandelt, wer—
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