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Ueber Teichfischerei / von Friedrich Teichmann
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Um die Nahrung für die Fische durch die Be säung zu vermehren, pflegt man auch unter das Getreide mehrere Rübenarten zu säen, welche man bei der Anfüllung mit Wasser in dem Teiche zurück⸗ laßt. Hierzu scheinen unter andern die Feld- oder Stoppelrüben und die weißen, gelben und rothen Mohnrüben passend zu seyn. 283 ö

Die Gegner der Teichbesäung wenden gewöhn⸗ lich dawider ein: den Verlust der Fische während der Besäung; die Vermehrungen der Arbeiten und folglich auch des Tagelohns; und den geringen Kör⸗ nerertrag, da die Getreidearten leicht ins Stroh wüchsen.

Diese Einwendungen sind allerbings gegründet; nur fragt es sich, ob die auf der andern Seite deraus hervorgehenden Vortheile, die damit ver! bundenen Nachtheile überwiegen oder nicht? Dies mit möglichster Genauigkeit zu untersuchen, muß jedem Direktor einer Wirthschaft, mit welcher Teichfischerei verbunden ist, überlassen bleiben, da hierbei zu viel Localitäten ins Spiel kommen, die berücksichtiget werden müssen, aber fast in jedem einzelnen Falle abweichend sind.

Viele stoßen sic auch daran, daß 155 Ruten, welchen die Besäung der Teiche, so wie das Schläm⸗ men derselben gewährt, erst nach mehreren Jahren

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