bau am passendsten, und verdienen in diesem Falle oft auch einzig und allein dazu benutzt zu werden, wenn dies nicht ganz besondere Umstäude verhindern.
Um Teiche zur Besäung geschickt zu machen, ist sogleich nach ihrer Ausfischung das Wasser neben denselben wegzuweisen. Kann dies aber nicht ge—⸗ schehen, so ist es schon im Herbste nothwendig, durch jeden Teich einen Hauptgraben zu ziehen und diesen mit Nebengräben zu verbinden. Bei Teichen, die Quelle oder sumpfige Stellen haben, sind die Gräben nicht zu entbehren, wenn auch übrigens Wasser zufließt.
Ist die Oberfläche im Frühjahre gehörig abge— trocknet, so wird mit dem Pflügen der Anfang gemacht und der Same zu gehöriger Zeit ausgesäet. Das Pflügen soll nicht selten bei ganz lockerem Bo⸗ den ein scharfes Aufeggen vertreten. 5
Müssen schon auf sreien Feldern die nothigen Wasserfurchen gezogen werden, so sind diese desto weniger bei den besäeten Teichen zu entbehreu.
Unter den Getreidearten scheint der Hafer nach einmaligem Pflügen am besten zu gerathen. Ist der Schlamm fett und dabei mehr trocken als naß, so konn man es auch mit andern Getreidearten und Gewächsen wagen, wenigstens ist mir es bekannt, daß Kartoffeln, Wicken und selbst Gerste in Teichen
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