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Vorrede.
Welches ist nun die Beschaffenheit des Nahrungssaftes, den die Pflanzen aus der Er⸗ de ziehen? Dieser ist eine Frage, worauf ziemlich schwer zu antworten ist. Denn auf der einen Seite scheinet es, wegen der Frucht⸗ barkeit, welche das Erdreich von dem verschie⸗ denen Dünger erhält, wahrscheinlich zu seyn, daß der Nahrungssaft der Pflanzen aus Sal⸗ zen, Oelen, und andern Dingen, bestehe, wel— che man durch die Auflösungskunst aus den Pflanzen ziehet. Die Fruchtbarkeit eines sandigen Bodens aber, wenn ihm das Wasser nicht fehlet, und der gute Fortgang, mit wel⸗ chem wir verschiedene Arten der Pflanzen aus reinem Wasser aufgezogen haben, scheinen zu beweisen, daß der Nahrungssaft einfacher ist, als man sich sonsten einbildet; und daß die Säfte ihre Einrichtung und gehörige Beschaf⸗ fenheit den Werkzeugen der Pflanze zuzu—⸗ schreiben haben.
Herr Tull glaubet, die Nahrung der Pflan⸗ zen sey nichts anders, als eine in einen sehr zar⸗ ten Staub verwandelte Erde. Wir haben uns auch in dem III. Hauptstücke bemühet, diese Meynung so wahrscheinlich zu machen, als es möglich ist. Gleichwohl ist es wahr⸗ scheinlich, daß die wesentlichen Theile des Nah⸗ rungssaftes in dem Wasser müssen aufgelöset
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