Vorrede. 5 dite ist es doch allemal gewiß, daß die Blätter sehr n, die nütliche Werkzeuge für die Pflanzen sind. e Diese Folgerung wird durch verschiedene An⸗ 5 merkungen bestätiget, die in dem II. Hauptstüͤ⸗ 0
1 cke angeführet worden sind. Wir könnten ugefüh⸗ paoch eine große Anzahl andere hinzu fügen: übere indessen haben wir es für billig gehalten, we⸗
gn nigstens einige sehr wichtige mit beyzubringen, dure die uns bey der Ausarbeitung unseres Wer⸗ , wie fes entwischet waren.
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n noch I. Wenn man von einem Baume, indem der hinein getretene Saft noch vollkommen be⸗
eselete findlich ist, die Hälfte oder zwey Drittel, von ster die den Blättern abschneidet: so bemerket man, einau⸗ nach zween oder dreyen Tagen, daß dieser Werk. Daum seinen Saft verliehret; die Rinde, die dungen vor dieser Zeit sich leichtlich von diesem Holze erwie oblößen ließ, bleibet hernach daran kleben. r sehe Vor der Abschneidung der Blätter hätte man n den dem jungen Baume mit Baumwachse zu Hül⸗ dd. wo fe kommen können: einen Tag hernach aber, 1 ic nachdem man die Blätter abgenommen hat, ist es nicht möglich, das Baumwachs anzu⸗ ten ek bringen. Der Baum ist also durch die Be⸗ f raubung seiner Blätter geschwächet worden.
10 Dieses ist die Folge, die man aus der jetzt an⸗ den: gefuhrten Wahrnehmung ziehen kann.
f II. Eine


