Vorrede.
trachtet. Sie haben vorgegeben, daß diese
Blätter gewisse Gefäße in sich enthielten, die mit einer elastischen Luft angefüllet wären, wel⸗ che sich von hier in alle Theile der Pflanzen ausbreitete. Andere haben geglaubet, der
Saft würde deswegen den Blättern zugefüh⸗ ret, damit er daselbst auf gewisse Maße zuberei⸗
tet würde, und hernach zur Nahrung der gan⸗
zen Pflanze dienen konnte. Dadurch wurde
ein Umlauf des Saftes voraus gesetzet, wie der Umlauf des Geblütes bey den Menschen ist; welchen man aber bey den Pflanzen noch nicht vollig hat erweisen können.
Man hat sich durch sorgfältig angestellete
Erfahrungen versichert, daß die Blätter die Feuchtigkeit vonn Regen und Thaue einsau⸗ gen. Folglich kann man sie als solche Werk⸗ zeuge ansehen, die zur Nahrung der Pflanzen dienen. Endlich ist es eben so richtig erwie⸗ sen, daß die Pflanzen durch ihre Blätter sehr viel ausdünsten. Daraus machet man den Schluß, daß dieses die Werkzeuge sind, wo eine für das Wachsthum der Pflanzen sehr wichtige Abscheidung geschiehet.
Man hat es nicht für dienlich gehalten, ei⸗ ner von diesen Meynungen den Vorzug zu ge⸗ ben. Es mögen nun aber auch alle, oder nur einige, von diesen Meynungen statt finden: so ist
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