alben seyn können, des langen ungestümmen Gastes los zu seyn,
eiten äussern gewohnlich gar keinen oder nur geringen Schmerz oo ge⸗ über die Trennung. Auch manche Kälber ertragen diese n sich ganz willig; andere wollen sich aber in ihre neue Lage den; durchaus nicht finden, und da ist denn freilich kein an— che in deres Mittel, als sie so lange schreien zu lassen, bis den, ihnen die Stimme gleichwohl den weiteren Dienst ver—
sagt. Ich bin wegen des Schreiens nie besorgt, da ich nie einen Nachtheil davon verspüret habe. In den
en Kab ersten Tagen nach der Trennung erhalten die Kälber zweite die warme Milch ihrer Mutter, und in der Krippe fei— ausge; nes Heu vorgelegt; nach 8 oder 14 Tagen wird der Hutter Milch Molken beigemischt, und nach und nach gänzlich lückge⸗ sauere Milch zum Tranke gereicht. In der Zwischenzeit 0 des bekommen sie aber neben dem Heu schon etwas feinen 5 los: Hecksel aus Heu und Haberstroh, mit etwas schwarzem aber ne Mehle oder Schrott und ungebrochenem Haber vermengt, init dai und mit Molken angefeuchtet. Sind die Kälber an die— konne, ses Futter einmal gewöhnt, so wird denselben der Ha— legt; in ber gänzlich entzogen, und im Herbste statt diesem etwas neht nls Träber und geschnittene rohe Kartoffel untergemengt. 8 4 der Grundsaz ist es: den abgesezten Kälbern im ersten Jahre 3a bi ihrer Lebenszeit kein grünes Futter zu reichen; im zwei— be I ten Jahre bekommen sie aber mit den Kühen gleiches shlhn, Futter. Stücke welche im Wuchse und an Mastigkeit uten, zu sehr vorschreiten, werden mit 13 Jahre zum Stiere 18 Kall a gelassen, den geringeren und mageren Stücken wird der⸗ koch selbe erst im dritten Lebensjahre zugegeben. Bei dieser unketgt f Behandlungsweise habe ich nie ein Stück verlohren, und
ls fich selbst in der traurigen Epoche der Lungenseuche wurde 10 1


