wurden, ist nicht ein einziges an Kälberkrankheiten zu Grunde gegangen; ausser dem Durchfall der jedesmal durch den Gebrauch eines frisch gelegten, und dem Thiere eingegebenen Eyes gehoben wurde, sind keine weiteren Zufälle zum Vorschein gekommen. Von der Drehkrankheit(hier zu Land der Stern oder das Tap⸗ pig werden genannt) an der die meisten Kälber in der Gegend umzukommen pflegen, hat sich bisher nicht die geringste Spur geäussert. Sollte dieser Umstand der guten Nahrung, oder der gehemmten Einwirkung der Sonnenstrahlen, denen die Kälber im Stalle nicht ausge- sezt sind, oder der bei der Stallfütterung wenig mög— lichen Erhizung der jungen Rinder zugeschrieben werden können?— Es ist zu wünschen, daß durch fortgesezte Beobachtungen und Erfahrungen über diesen Gegenstand mehr Licht verbreitet werden möge.“)
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) Schon glaubte ich der dem Rindviehe so wie den Schafen gleich verderblichen Drehkrankheit durch die Stallfütterung vorgebeugt zu haben, als mir im Dezember 180s ein ein— jähriges Mutterkalb, das nur wenige Stunden ausser dem Stalle zugebracht hatte, immer reichlich genährt und gut gewartet wurde, an dieser Krankheit umkam. Ich schlach— tete solches und fand leider die verderbliche Blase im Gehirne. Meine Zufriedenheit das Arkanum gegen dieses Uibel in der Stallfütterung gefunden zu haben, und alle Muthmassun— gen schwanden hie durch mit einem Male, und ich sehe uun in einer natürlichen Anlage die Quelle dieses Übels, wel— ches freilich bei guter Wartung im Stalle weniger, als auf der Weide zum Ausbruch kommen kann.


