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Nachrichten über die Königliche Landwirthschafts-Schule in Weihenstephan und über das dort eingeführte Thaersche Ackersystem : mit einem Plan / hrsg. von Max Schönleutner
Entstehung
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129 nsse. und andere Umstände oft eine Ausnahme machten; so che ist es bei Weihenstephan. Das erste was sich der bern gänzlichen Abschaffung der Pferde entgegenstellt, sind die nber Holzfuhren, welche größten Theils im Winter gemacht a be⸗ werden müssen, und die durch die Ochsen bei den oft Jesch grundlosen, oft holperig und eckig gefrornen Wegen nicht aal die gemacht werden können, ohne die armen Thiere, auch 1 Jige wenn sie beschlagen seyn sollten, zu Grund zu richten; herb ferner können zu den Brachinstrumenten nur Pferde mit 11 Vortheil gebraucht werden; zu einer ordentlichen richti er, wo gen Auspflügung des Ackers, zur Umbrechung des Klee de fit schlages, zur Forderung der Geschäfte in den Zeiten des ohen Dranges sind Pferde höchst nöthig; und was endlich Di hier zu Land der gänzlichen Abschaffung der Pferde in daten dem landwirthschaftlichen Haushalten die größten Hin⸗ Vaurf dernisse in den Weg sezt, ist der Mangel an geschickten, 1. 90 willigen und erfahrnen Ochsenknechten. Dieser Art Leute 1 de giebt es so wenig, daß eher hundert Pferdknechte als d duch ein einziger Ochsenknecht gefunden werden konnen hiezu nach det kommt nun auch noch die Abneigung der meisten Tag⸗ tͤcke im löhner, mit Ochsen zu arbeiten. Diese Umstände machen,

daß ich Pferde nie ganz entbehren kann; und sie wer den auch bei jeder etwas bedeutenden Oekonomie im Lan⸗

zulbe de aus dem einen oder dem anderen Grunde nie ganz labs entbehrt werden können. Jedoch wäre zu wünschen, daß lic in denjenigen Orten Baierns, wo die Ochsen für gänz⸗ 1115 lich untauglich zum Ackerbau gehalten werden, die Vor G nehr theile, welche aus einer dem Lokale und den Bedürfnis lz fu sen n Theilung der Feldarbeiten zwischen lol Pferden und Ochsen entstehenmehr eingesehen würden,