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Nachrichten über die Königliche Landwirthschafts-Schule in Weihenstephan und über das dort eingeführte Thaersche Ackersystem : mit einem Plan / hrsg. von Max Schönleutner
Entstehung
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hindern mich die bestehenden Wirthschafts-Verhältnisse. Die reichlich zugetheilte und kräftige Nahrung, welche im Winter aus Stroh- und Heuhecksel mit Malzträbern vermengt und aus 15 Pfund Heu, im Sommer aber aus geschnittenem grünen Klee- und Wickenfutter be steht, mehrt in diesen Thieren die Fähigkeit zum Fleisch Ansaze in dem Maße, daß ich im Jahre zweimal die Ochsenzüge absezen kann. Die im Frühjahre zum Zuge angekauften Stücke gehen mit dem Eintritte des Herb stes, die im Herbste angestellten mit Anfange des Früh jahres in den Maststall zur vollen Ausmästung über, wo sie in Zeit von 5, höchstens 4 Monaten auch vollends fett werden. Dieses öftere Wechseln macht, daß ich die Ochsen an die Bespannung mit Kummeten, welche in dem Di strikte des Königreiches, wo die meisten und kräftigsten Ochsen gezogen werden, und von woher ich den Bedarf beziehe, unbekannt ist, nicht wohl gewöhnen kann. Ich muß denselben also gleichwohl das Joch belassen; die etwas langsamere Arbeit die sie dabei leisten, wird durch den Gewinn von 40 fl. und darüber, welcher nach der kurzen Mast über die Ankaufs-Summe vom Stücke im Durchschnitte gewonnen wird, hinlänglich ersezt.

Dieser schöne baare Geldgewinn der sich als Zugabe zu der geschehenen Arbeit herauswirft, hat allerdings Anlockendes genug, die im Futter und im Ankaufe gleich kostspieligen, und zum Rückersaz des Anschaffungs-Ka pitals wenig oder gar nichts leistenden, Pferde noch mehr zu vermindern, und den mehr nüzlichen Ochsen Plaz zu machen. Allerdings sollte man das, wenn nicht Lokal⸗