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1 nächst liegenden Dünger in die Saatfurche zieht, ohne „ zu achten, ob dieser über oder unter den Sezlingen zu - liegen kommt. Ist das ganze Feld auf diese Art bestellt, 1 so wird dasselbe gleich, oder einige Tage später stark 4 durchegget, und ruhig liegen gelassen, bis das keimende 5 Unkraut neue Beschäftigung giebt. Die Kartoffel lie— 1 0 gen nämlich 4 bis 5 Wochen im Boden bis sie keimen; ain das Feld überzieht sich in der Zwischenzeit mit Unkräu— , tern, deren Vertilgung 5 sich angelegen seyn lassen 1 muß. Zu diesem Ende kann man sich nun entweder des
Extirpators bedienen, den man aber seicht führen muß, um die Saatkartoffel nicht herauszureissen, oder
dem man kann durch scharfes Eggen, im Falle man den Ex— ten, tirpator nicht hat, dasselbe zu vertilgen suchen. Ich iu det thue dieses noch, wenn das Kartoffelkraut schon zum dungen Vorscheine kommt, ohne der Saat hiedurch einen Scha— en nach den zu bringen; im Gegentheile wächst dieselbe nach g Zul dem Eggen auffallend emsiger und üppiger. t in det zum zu⸗ Sind die Pflanzen so weit herangewachsen, daß die fg, Reihen genau unterschieden werden können, so wird das fllt 0 Schaufeln der Kartoffeln angefangen. Hiezu bedient den zy man sich eines sehr einfachen Instruments— der Kar⸗ toffelschaufel, welche mit einem Pferde bespannt ane det und durch einen Mann geführt, in den Zwischenräumen 0 kaun die Erde lockert ohne zu haufen, das Unkraut an den i fnden; Wurzeln abschneidet und zerstdret. Diese Arbeit muß det Dün⸗ aber, wie es sich wohl von selbst versteht, nur bei schöͤ⸗ t Dünger nem Wetter geschehen, und kann auch in der Folge noch
einmal wiederholt werden. Ich verrichte dieses doppelte


