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Beschreibung und Abbildung einer neuen und einfachen Dreschmühle : welche auf die ausdaurende Kraft und den gewöhnlichen Schritt zweier mittelstarker Pferde berechnet ist und zu ihrer Bedienung zwei Menschen erfodert ; so wie sie im Jahre 1823 von ... M. Stecker ... erdacht, im Jahre 1825 ... erbaut und seither in ersprisslichen Gang gesetzt wurde / M. Stecker
Entstehung
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seyn, um das Einathmen des Staubes zu verhüten, der die Lunge angreifen könn- te, ihnen die Nase in ein, aus schütterer Leinwand gemachtes Säckchen zu stechen.

Dass statt der Pferde auch Ochsen verwendet werden können, ist wohl nicht zu bezweifeln, nur müssen es noch jüngere und lebhaftere Thiere seyn, die einen noch raschen, jenem der Pferde gleichkkommenden Schritt haben. Neun jährige und noch ältere Ochsen sind schon nicht mehr tauglich, sie bewegen sich zu langsam, und folgen dem Rufe und der Peitsche zu wenig.

Zu diesem Zwecke können aber die Ochsen nicht wie gewöhnlich an das Joch gespannt werden, weil die Erschütterung, welche die Frommel der Eisenstange mittheilt, sich auf das Jochbein, mit welchem die Ochsen ziehen, fortpflanzt, und sie zu sehr belästigen, ja auch leicht wund reiben Könnte. Dess- falls müssen sie wie die Pferde mit leichten, aus Leinwand verfertigten Komme ten angethan werden. Auch mit Ochsen wurden auf der öh. Anstalt Versuche an- gestellt, welche sehr befriedigend ausfielen. Somit dürfte auch bezüglich der An- spannung kein Hinderniss obwalten.

Die Wir Ks am keit:

dieser Dreschmühle ergibt sich theils in theoretischer Beziehung durch Bereck- unng, theils praktisch durch den Erfolg in der Anwendung. 5

. Nimmt man den Halbmesser des Tennenkranzes zu 2 1/2 an, welche 15/ oder 180/ machen; 80 beträgt der Umkreis das Sechsfache, nehmlich 2080% Da nun das Stockrad 9% im Halbmesser misst, ist folglich sein Umkreis 54. Nun ist aber 54 in 1060, zomal enthalten; es wird siek also das Stockrad sammt dem Haspel, wenn das Zugvieh 2 Umgang zurückgelegt kat, zomal auf dem Ten- nenkranze rollend um seine Achse gedreht haben. Da an einer Trommel 8 Schle- gel befindlich sind, so werden dadurch 8 malt 20 oder 160, bei zwei Tromneln 320, bei drei 480, und bei vier Trommeln 640 Schläge geschehen. 5

Nimmt man ferner den Halbmesser bis zur Mitte des Trippelweges zu 20 6 ½ oder zu 17 an, dann beträgt der Umkreis, den das Pferd zu gehen hat, 105/ oder 1260% Setzt man nun einen Pferdschritt auf 15 Länge, so wird es bei einmaligen Herumgehen, da 15 in 1260, 84 mal enthalten ist eben 80 viele Schritte gemacht haben.

Rechnet man 1 ½ Schritt auf 1 Sekunde, und dieses ist die grösste Geschwindigkeit, mit der sieh das Pferd in der Dreschmühle He wegen darf, 30 Rommen auf 1 Minute 60 mal 1 ½ oder 90 Schritte, und man Kann also als mitt- lere Geschwindigkeit annehmen, dass es obig ausgerechnete 84 Schritte, oder den Uinbreis im Trippelwege in 1 Minute 1 mal zurücklegen wird. ä

Es wird demnach:

1 Trommel mit 8 Schlegeln in 2 Minute 160 u. in ro M. 1600 Schläge ausübem.

* enen 0 d 503289 S n de n 4800 ö 0 ˙ 1 bc i 6400

Angenommen ein rüstiger Handdreseker übe in 1 Minute, wobei er sich gewaltig anstrengen muss 40 Schläge aus, und es werden demnach 4 Dre