Teil eines Werkes 
3 (1805) Biologie oder Philosophie der lebenden Natur. 3
Entstehung
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zeugung der Amphibien den Eyern ihr Ent- wickelungsvermögen, und dem männlichen Saa- men seine befruchtende Kraft durch. einen ze- wissen. Grad sowohl von Kälte, als von Hitze

geraubt.

Hier ist nın der Grund, auf welchem sich unsere obige Behauptung. stützt, dals alle Exal- tationen und Depressionen der Reitzbarkeit und alle Umwandelungen der Form des Lebens nicht Wirkungen eigener Potenzen, sondern Neben- wirkungen der Reitze sind, Denn nur bey die. ser Voraussetzung ist eine Erklärung des letz- tern obigen Gesetzes möglich., Gäbe es Poten- zen, welche die Receptivität erhöheten, ohne zu reitzen, so wäre nicht einzusehen, warum nicht diese Fähigkeit bey entzogenen Reitzen ent- weder immer fort steigen, oder sich doch un- verändert auf einer gewissen Höhe erhalten soll- te, ohne dafs das-Leben des Organismus wäh- rend jener Entziehung dadurch beeinträchtigt würde. Wirkt aber jeder Reitz zugleich als ex- altirende Potenz, und zwar auf eine solche Art, dafs er die Receptivität zwar in Beziehung auf sich vermindert, aber in Beziehung auf andere Reitze erhöhet, so findet bey entzogenen Reitzen immer nur eine: einseitige Erhöhung jener- higkeit, nehmlich in Beziehung auf diese ent- zogenen Reitze, statt, Aber kein Körper kann

III. Bd. Pp allen

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