Teil eines Werkes 
3 (1805) Biologie oder Philosophie der lebenden Natur. 3
Entstehung
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588 Gramm

allen Einwirkungen. der Aussenwelt gänzlich ent- zogen werden, ‚und könnte er es auch, so wür« de der lebende ‚Körper doch immer noch dem Einflusse der relativ äussern Reitze ausgesetzt seyn. Auch sind es diese, bey jeder Reitzent- ziehung noch zurückbleibenden Irritamente, wel- che jene einseitige Erhöhung der Receptivität her- vorbringen. Indem sie aber eine solche Exalta- tion. bewirken, vermindern sie zugleich die Re- ceptivität für sich selber, und diese Minderung geht bald bis zur völligen Erschöpfung, weil, der. entzogenen Reitze wegen, kein Ersatz der Recepüvität in Beziehung auf die übriggebliebe- nen Irritamente möglich ist. Nun erhöhet jeder Reitz die Receptivität für andere Reitze nur da-

durch; dafs er als Reitz wirkt."Allein wo keine

Receptivität statt, findet, giebt es auch keinen|

Reitz. Die erwähnte einseitige Erhöhung der Empfänglichkeit für die entzogenen Reitze dauert also nur so lange, als die übriggebliebenen Irrita- mente diese Fähigkeit in Beziehung auf sich noch nicht völlig erschöpft haben. Mit der völligen Erschöpfung höret auch jene Exaltation auf; das Zusammenwirken der sämmtlichen Organe zu ei- nem gemeinschaftlichen Zwecke wird ebenfalls aufgehoben, und der Organismus zersetzt sich, um sich zu andern Formen des Lebens wieder

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