Teil eines Werkes 
3 (1805) Biologie oder Philosophie der lebenden Natur. 3
Entstehung
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[4 unter engen Behältern, z.B. unter Glasglocken, gestanden haben, sehr schnell, wenn sie plötz-:

lich an die freye Luft gebracht werden.

Diese Zunahme der Receptivität bey verminderter oder aufgehobener Erre- gung hat aber eine gewisse Gränze, Bey fortdauernder Verminderung oder Auf- hebung der äussern Einwirkungen sinkt sie:ebien ‚sowohl, wie bey übermäfsi- ger Heftigkeit der erregenden Potenzen, zu einer niedrigsten Stufe herab. So "'muls es seyn, wenn die ganze lebende Natur ein einziger grolser Organismus ist, in welchem alle einzelne Körper, wechselseitig für einander Mittel und Zweck sind. Verhielte es sich an- ders, so würde jedes Thier und jedes Gewächs von diesem Organismus sich loszureissen im Stande seyn, oder losgerissen, werden können, indem es in einen Zustand versetzt würde, wo, bey gänzlicher Unthätigkeit, die Lebensfähigkeit desselben dennoch fortdauerte. Bey jenem Ge- setze aber ist jede Trennung vom allgemeinen Organismus der Anfang des Uebergangs zu an- dern Formen des Lebens, mit deren Entstehen jene Trennung wieder aufgehoben wird. So ster- ben alle lebende Körper eben so wohl von zu geringer, als von übermäfsiger Wärme; und so wurde in SraLLanzanıs Versuchen über die Er-

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