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ders, als die Receptivität steigt, so wie die Ge- walt der einwirkenden Potenzen vermindert wird, und sinkt, so wie diese zunimmt. Die Erfah- rung‘ giebt uns ebenfall5 Beweise jenes Satzes. Thiere und Pflanzen, die einem gewissen Grade von R:lte eine Zeitlang ausgesetzt gewesen sind, sterben, wenn sie plötzlich in eine Wärme ge-
bracht werden, die ihnen unter andern Umstän-
den nicht den mindesten Nachtheil zufügen wür-
de. Nachtfröste können ziemlich heftig seyn, ohne den Gewächsen zu schaden, wenn der Himmel am folgenden Tage umwölkt ist, und die Pflanzen nicht eher von den Sonnenstrahlen beschienen werden, als bis das Eis wieder ge schmolzen ist(0). Am meisten leiden von ihnen Gewächse, welche vor dem Nordwinde geschützt, und der Mittagssonne ausgesetzt sind, weit we- niger die, welche von dem Nordwinde getroffen werden(p). Die Erklärung dieser Erfahrungen ist ohne Zweifel darin zu suchen, dafs die Re- ceptivität bey der verminderten Wärme zu einer Höhe anwächst, auf welcher schon ein geringer Grad von Wärme eine eben so heftige Erregung hervorbringt, wie sonst pur eine übermäfsige
Hitze nach sich ziehen würde Aus einer ähn-
lichen Ursache verwelken Gewächse, die lange‘
unter (0) Du Hamer et Burron, Mem. de l’Acad. des sc: de Paris. 1737. Ed. 8. p. 404. (p) Ebendas. p. 396.
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